Wenn ich an das letzte Jahr denke …
… dann denke ich vor allem an:
- 365 Tage, die von mir wieder gelebt wurden
- tausend kleine Glücksmomente, die scheinbar aus dem Nichts auftauchten
- unzählige Lachanfälle, weil mein Leben eben oft auch komisch ist
- viele Extrarunden, die ich mit meinen Hunden gegangen bin, einfach weil es gutgetan
hat - blühende Rosen und Hortensien in meinem Garten, die geblüht haben, obwohl ich
mich in diesem Jahr gar nicht so viel um sie gekümmert habe – einfach so - die vielen Menschen, die mich in 2025 angelächelt haben
- all den Ärger, den ich wieder beseitigen konnte und die vielen Konflikte, die sich am
Ende alle lösen ließen - an Freundschaften und Liebesbeweise, gerade als ich mich selbst gar nicht
liebenswert fand - Menschen, die ich loslassen musste (und dafür vorher kennenlernen durfte)
Und ich denke an all die Schätze, die ich zwischen all dem in 2025 gehoben habe, und die
Fundstücke, die ich dort entdeckte, wo ich sie niemals erwartet hätte.
Und wenn ich heute an 2026 denke, denke ich zunächst, was es für ein Geschenk ist, dass ich
dieses neue Jahr betreten durfte.
Vielleicht ist das tatsächlich schon ein Wunder, und somit der größte Schatz, den es in
diesem Jahr zu heben gibt.
Ich möchte in den kommenden 365 Tagen (von denen ich schon ein paar verbraucht habe)
nicht perfekter sein, möchte es nicht besser machen als im vergangenen Jahr, möchte nicht
noch mehr…einfach weil alles schon genug ist – und ich auch!
Dankbarkeit
Ich möchte Danke sagen, für so vieles, was mir das Jahr 2025 gezeigt und gebracht hat.
Dieses Jahr hat in meinem ganz persönlichen Rahmen meine volle Dankbarkeit verdient.
Es ließ mir Zeit und genügend Raum, um mich immer wieder auf meine
Herzensangelegenheiten auszurichten und manchmal auch, um mich in aller Ruhe wieder
sortieren zu können, wenn es mal wieder sehr lebendig gewesen war.
Meine Familie, meine Freunde und „Unterstützer*innen“, meine Klient*innen und
Seminarteilnehmer*innen haben mein Jahr angefüllt mit Liebe, Engagement, Authentizität,
Herzenswärme, Vertrauen und viel Wertschätzung.
Der besondere Platz, an dem ich mit meinem Mann leben darf, tat sein Übriges dazu, damit
ich (und alle um mich herum) an diesem Ort wirken und genießen durften.
An dieser Stelle weitet sich meine Dankbarkeit auch auf meine Eltern und Vorfahren aus, die
es mir möglich gemacht haben, den wunderbaren Kraftort „UbuntuLodge“ zu erschaffen und
auch in 2025 weiter wachsen zu lassen.
So wie ich auch im letzten Jahr begonnen habe, meine Arbeit ganz allmählich an andere
Herzen und Hände weiterzugeben, um die nächste Generation mit tiefer Freude und
Begeisterung beim Wachsen und „stark werden“ zu begleiten – ein weiterer Grund Danke zu
sagen.
Danke, dass diese neu gewachsene Gemeinschaft diesen Weg Hand in Hand mit mir geht,
dass eine Hand die andere stützt und hin und wieder auch mit sich zieht, ohne dabei
übermäßig festzuhalten.
Dieses Resümee schenkt mir den Boden, um inspiriert und ambitioniert in das neue Jahr zu
blicken und alle, die meine Arbeit kennen und schätzen, einzuladen, wieder dabei zu sein,
wenn es um neue Entdeckungsreisen nach Innen geht.

Im letzten Jahr habe ich im Rahmen meines Paar-Projektes mehrere Paare in einem
„begleiteten Beziehungsurlaub“ in der neuen UbuntuLodge bei uns im Wald begleitet.
Und wirklich alle Paare haben davon ungemein profitiert – und dabei auch noch miteinander
viele schöne Erfahrungen, Leichtigkeit und besondere „Beziehungs-Momente“ erlebt.
Nicht umsonst schreibe ich auf meiner Homepage: „Beziehung bedeutet Entwicklung zu
zweit“.
Denn in einer Beziehung geht es nicht darum, den anderen zu finden.
Es geht darum, sich selbst zu finden, und dann diese „Ganzheit“ zu teilen…
Ohne das Bedürfnis, vom Partner vervollständigt zu werden.
Die Frage, warum so viele Beziehungen scheitern, lässt sich beantworten:
die meisten Menschen leben nicht in einer Beziehung, sondern sind in einer Transaktion.
Sie lieben nicht, sie verhandeln fortwährend. Sie geben Zuneigung, und erwarten dafür
Sicherheit.
Sie schenken Aufmerksamkeit, und verlangen dafür Treue.
Das ist keine Liebe, es ist ein stillschweigender Vertrag.
Wir können nicht lieben, wenn wir Angst vor dem Alleinsein haben. Dann wird die Liebe zu
unserer Flucht.
Wahre Liebe ist kein Gefängnis. Sie ist ein Garten ohne Mauern!
In der Woche Beziehungsurlaub nähern sich die Beziehungspartner ganz behutsam und in
liebevoller Begleitung diesem grundlegenden Thema – jede/r für sich und dennoch
gemeinsam. Unterstützt durch persönlich auf die Beziehungsthemen abgestimmte
Tagesaufgaben und regelmäßige „Beziehungsgespräche“ zu dritt. Und haben darüber hinaus eine wirklich gute Zeit ohne äußere Ablenkung in der schön
gelegenen Lodge inmitten der Natur.
„Begleitete Auszeiten“ sind hier übrigens auch für Einzelpersonen buchbar, oder, wie wir es
im Sommer ganz wunderbar erleben durften, für kleine Gruppen (Freund*innen,
Kolleg*innen …) mit, auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittenem, kleinen
„Seminarrahmen“.
Reiseangebote
Es gibt noch viele weitere spannende „Reiseangebote“ in 2026 – hier im Rheingauer Wald,
im wunderbaren Tagungshof Weigenheim und natürlich auch wieder im Herbst auf Kreta.
Es lohnt sich also, immer mal wieder auf meine Homepage zu schauen – und Termine nicht
immer zu lange zu „schieben“ – auch 2026 hat nur 365 Tage.
Manchmal glauben wir, noch unendlich viel Zeit zu haben. Und dann führt uns die
Vergänglichkeit an der Hand – nicht um uns zu erschrecken, sondern um uns zu wecken.
Aus dieser Sehnsucht, das Leben nicht aufzuschieben, entstehen meine Seminarformate.
Es gibt hier ein sehr passendes Sprichwort, mit dem ich den Denkanst0ß beenden möchte:
„Der beste Zeitpunkt, um einen Baum zu pflanzen,
war vor 20 Jahren.
Der zweitbeste Zeitpunkt
ist jetzt.“
Ich wünsche dir viele gute „Reisen“ in 2026, und möge dir dabei dein Weg freundlich
entgegenkommen, der Wind dir den Rücken stärken, und Sonnenschein deinem Gesicht
Glanz und Wärme geben…
…ich begleite dich sehr gerne,
Brigitte


