Raum für das Besondere – Neuanfang 2023 mit dem Paarprojekt

Das Besondere am Rand des Alltäglichen

Es ist der 3. Januar – und schon sind wir gefühlt wieder mittendrin im Jahr.
Wir staunen, wie wenig noch von diesem Übergang zu spüren ist – wo ist der Neuanfang hin, den wir in der Silvesternacht noch so bewusst begrüßt haben.
Immer nur flüchtig erscheint das Besondere am Rand des Alltäglichen:gerade in dem Augenblick, indem du loswillst, ans Handy musst oder vor Arbeit nicht weißt, wo du beginnen sollst – ein Flügelschlag, nur eine Sekunde – vorbei!

Es will nicht erwartet sein, erscheint dir ungelegen. Unvermutet taucht es auf, und stets ungeduldig: jetzt oder nie! Also: fast nie. Die Ordnung unserer alltäglichen Pflichten macht unser Leben undurchlässig für diesen Clown oder Engel. (frei nach Kurt Marti)

Haben wir noch Platz für Wunder?
Wieviel Raum lassen wir überhaupt noch für den besonderen Moment, das kleine Wunder, das immer außerhalb unserer Lebensordnung auftaucht?

Wieviel Aufmerksamkeit haben wir, dass das Besondere, wenn es erscheint, auch von uns wahrgenommen wird – inmitten unserer routinierten, mechanischen Handlungen?

Der Glaube an alles, was wir „müssen“ lässt uns (wenn überhaupt) nur kurz vom Haken:
In Momenten, denen wir erlauben, „besonders“ zu sein.

Diese Ereignisse gewähren uns eine kurze „Verschnaufpause“, ein kurzes Loslassen aller Verpflichtungen und Pläne, ein Moment der einfach passieren darf, wie er möchte und von daher von uns interessiert beäugt wird.

So beinhaltet auch Ende und Neuanfang des Jahres für eine kleine Weile das Versprechen, dass alles möglich ist – jedes Jahr aufs Neue wollen wir dies glauben.

Unsere Ubuntu-Lodge, die wir Ende 2021 begonnen haben, bei uns im Wald zu bauen, hat sich in 2022 weiterentwickelt und wir hoffen, dass wir sie in diesem Jahr soweit bringen, dass sie endlich zu dem wird, wofür sie gebaut wurde: Ein Ort der Begegnung – ein Platz, um Brücken zu schlagen und jede Interaktion unter Menschen als Chance zu begreifen, ein wohltuendes Umfeld zu fördern – ein Raum für Mitgefühl, Mut und Verbundenheit.

Auch das 4. Projekt „Lebendigkeit riskieren“ findet im 1. Halbjahr 2023 seinen Abschluss – manchmal haben wir in der Coronazeit nicht mehr daran geglaubt! Und so kann im Oktober endlich das 5. Projekt „Lebendigkeit riskieren“ beginnen – ein paar Plätze sind noch frei für diese 2-jährige Abenteuerreise zu dir und ich freue mich, dass es weitergeht!

>> Hier kommst Du direkt zum Projekt

Ich bin sehr dankbar…

dafür, auch in 2023 in meinen Seminaren und in meiner Praxis, wieder Zeit mit Menschen zu teilen. Menschen wie DU, Menschen mit Geschichten, Menschen mit individuellen Wegen, Menschen, die ihre Tränen und ihr Lachen mit mir teilen, Menschen, die sich „erinnern“ und „heimkommen“ – denn das ist die Ausrichtung in meinen Seminaren und genau dort möglich, wo jede Begegnung zählt.

Herzlichst, bis wir uns wiedersehen,

Brigitte

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