4 TAGE RÜCKZUG GEMEINSAM MIT ANDEREN MITTEN IN DER NATUR SCHWEIGEN.

Wir haben einen schönen Platz zum Schlafen, werden den Tag über gut mit Essen versorgt und sind umgeben von: Stille.

Der Alltag und sämtliche Gewohnheitsstrukturen lösen sich auf – hier gibt es keine Termine, nichts zu erledigen; der Tag breitet sich vor uns aus und wartet, womit wir ihn füllen: Leere.

Mahatma Gandhi witzelte öfters, er könne Momente der Stille nur an zwei Orten finden: in seinem Ashram und im Gefängnis.

Wir müssen kein Mahatma sein, um die Einsamkeit nötig zu haben – sie ist für jeden, der sich wirklich spüren will, essentiell. Seit Jahrtausenden wissen die Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen um die heilsame Wirkung von Stille und Meditation.

Sie ist nicht nur ein effektives Entspannungsverfahren, die Wissenschaft entdeckt immer mehr positive körperliche Aspekte: Blutdruck, Immunsystem und der Cholesterinspiegel werden normalisiert und gestärkt. Neurowissenschaftler haben die Auswirkungen auf Hirnstruktur und Hirnaktivität mit bildgebenden Verfahren sichtbar gemacht:

Meditation schärft tatsächlich unsere Achtsamkeit und verbessert die emotionale Ausgeglichenheit.

In unserer geschäftigen und nervenaufreibenden Welt ist eine Umgebung  in die wir uns zurückziehen können, unverzichtbar. Wir können nur wachsen, wenn wir die Möglichkeit haben, in uns zu gehen, zu meditieren, zu reflektieren und über unser Leben und Tun nachzudenken. Nur wenn wir eine Zeit lang mit uns allein sein können, sind wir auch in der Lage, uns mit unseren Mitmenschen zu verbinden.

Es stimmt, noch nie waren Mensch so miteinander verbunden, wie in der heutigen Zeit, doch manchmal hat es den Anschein, als seien sie auch noch nie so isoliert gewesen.

Viele Menschen verbringen jede freie Minute damit, auf ihre Smartphones zu starren. Wer simst und twittert, denkt zu kurz und ungenau.

Die Technologie versetzt uns in einen Zwischenzustand, indem wir uns nie wirklich auf einen anderen einlassen und nie wirklich für uns sind, weil wir nur noch auf unser Display schauen.

Wir müssen Menschen begegnen, müssen Erfahrungen machen, uns einen umfassenden Eindruck verschaffen. Doch ebenso notwendig ist es, Zeit für sich allein zu haben, um das Ganze verarbeiten zu können und unseren Geist in der Stille wieder aufzuladen.

Sei ein Teil dieser Welt, nimm so viele Ideen in dich auf, wie du kannst. Dann ziehe dich zurück an deinen Ort der Ruhe und entscheide, wie du die Ideen einsetzen willst.

Es lohnt sich, sich darin zu üben um da, wo wir sind, auch wirklich präsent zu sein. Und um zu lernen, das Belanglose vom Wichtigen zu unterscheiden.

Zum „Üben“ und Dranbleiben bieten sich auch die unterschiedlichen Seminaren an, die ich in diesem Jahr noch anbiete. Es eignen sich alle Formate, da es in  diesen Tagen immer zahlreiche Möglichkeiten für Stille und zur Rückbesinnung gibt.

Es müssen aber nicht immer ein Retreat oder mehre Tage des Rückzugs sein – es geht auch weniger luxuriös: es genügt eine ungestörte Stunde im eigenen Zimmer, eine Weile der Entspannung auf deinem Bett, regelmäßige Zeit auf deinem Meditationskissen oder ein langer Spaziergang in der Natur – alleine.

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